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Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Bad Ems

Zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung kamen die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bad Ems vergangenen Donnerstag im Hotel-Restaurant Adria-Kroatien zusammen. Stellvertretend für die an 2 Jahre für uns im Deutschen Bundestag: Referat von Detlev Pilger (links im Bild)diesem Abend verhinderte Vorsitzende der Bad Emser SPD, Uschi Mogg, leitete der 2. Vorsitzende Frank Ackermann die gut besuchte Versammlung. Frank Ackermann begrüßte gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung neben zahlreichen SPD-Mitgliedern aus Bad Ems ganz besonders den SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland sowie die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Marlene Meyer aus Arzbach, die beide an der Versammlung teilnahmen.
 
Im Mittelpunkt stand an diesem Abend ein Referat des Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger, den die Bad Emser Genossinnen und Genossen in die Kurstadt eingeladen hatten. Das Referat stand dabei unter dem Motto: "2 Jahre Bundestag: Für Koblenz und die Region aktiv - Ein Rück- und Ausblick". Und so berichtete Detlev Pilger ausführlich und anschaulich über seine bisherigen Erfahrungen als "neuer" Bundestagsabgeordneter in Berlin. Erfreulich sei, so Detlev Pilger, die gute, kollegiale Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg, insbesondere im Sportausschuss und im Umweltausschuss, in denen der Koblenzer Abgeordnete Mitglied ist. Aus SPD-Sicht sei bemerkenswert, dass das Wahlprogramm schon jetzt fast komplett abgearbeitet wurde. Pilger erinnerte dabei an die Einführung des Mindestlohns und der doppelten Staatsangehörigkeit, an Verbesserungen bei der Familienförderung und nicht zuletzt ganz aktuell an die Verabschiedung des neuen Pflegegesetzes.

Im Anschluss an das Referat ergab sich eine muntere Diskussion über diverse aktuelle politische Themen, vom Verbot der kommerziellen Sterbehilfe über den Bahnlärm am Mittelrhein bis hin zu den Kosten des Atomausstiegs. Selbstverständlich wurde auch die Flüchtlingsthematik ausführlich behandelt. Ärgerlich sei, so Detlev Pilger, dass insbesondere die CSU einen Familiennachzug für Flüchtlinge verweigere. "Das entspricht nicht dem christlichen Menschenbild, welches sonst gerade von den Konservativen so hoch gehalten wird", so Detlev Pilger weiter.

Weiter ging die Versammlung mit dem Bericht des Vorstands, den der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Carsten Werner abgab. Carsten Werner erinnerte in seinem Vortrag an diverse Veranstaltungen des Ortsvereins, die 2015 durchgeführt wurden. Er nannte dabei unter anderem die Neuauflage der Veranstaltungsreihe "Emser Gespräche", die dieses Jahr unter dem Titel "Great Spas of Europe: Welterbebewerbung Bad Ems" standen, an das von Siggi Haucke und Willi Arnold vorbereitete Dibbekuchenessen, an die SPD-Winterwanderung mit Förster Rainer Jäger sowie an das Herbstfest im "Alt Ems", an dem über 50 Gäste teilgenommen hätten. Carsten Werner erinnerte ferner daran, dass die Bad Emser SPD auch dieses Jahr wieder einen Wagen zum Blumenkorso stellte. Dies sei nicht selbstverständlich. Werner dankte daher allen Wagenbauern, die aus dem unter dem Motto "Lummerland: Eine Insel mit zwei Bergen" stehenden Korsowagen ein kleines Kunstwerk geschaffen hätten. Einen ganz besonderen Dank richtete Carsten Werner an Wilhelm Augst für dessen unermüdlichen Einsatz über all die Jahre hinweg, sei es beim Bau des Korsowagens oder bei der verantwortlichen Durchführung der vielen regelmäßigen Veranstaltungen des Ortsvereins.
 
Wilhelm Augst war es auch, dem an diesem Abend eine weitere Ehre zuteilwurde: Augst feierte vor kurzem sein 50jähriges Parteijubiläum. Bereits "offiziell" auf Kreisebene geehrt, gratulierten nun auch die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung seines Heimat-Ortsvereins Bad EJHV 2015 - Ehrung von Wilhelm Augstms dem früheren langjährigen Fraktionssprecher der SPD im Stadtrat ganz herzlich. Frank Ackermann überreichte zwei Flaschen guten Rotweins aus der Pfalz an den Jubilar und wünschte Wilhelm Augst für die Zukunft alles Gute.

Nach der vorgenommenen Ehrung gab die Ortsvereinskassiererin Lydia Specht ihren Kassenbericht ab. Kassenprüfer Ralf Reiländer empfahl der Versammlung anschließend die Entlastung von Vorstand und Kassiererin, welche die Anwesenden dann auch einstimmig erteilten.

Mit einem Ausblick auf anstehende Termine endete nach rund zweieinhalb Stunden eine informative und harmonische Jahreshauptversammlung.



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