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Gedenkveranstaltung am 26. Januar

Am 27. Januar 2014 jährte sich zum 69. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau und die Rettung der überlebenden Inhaftierten durch die Soldaten der Roten Armee. Seit 1996 gedenkt die Bundesrepublik Deutschland durch Proklamation des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog der Opfer des Nationalsozialismus mit einem nationalen Gedenktag. „Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken“ sagte Roman Herzog damals.

Anlässlich des Ereignisses luden der SPD-Ortsverein wie schon in den letzten Jahren gemeinsam mit der Stadt Bad Ems zu einer Informations- und Gedenkveranstaltung in das Alte Rathaus ein. Die Durchführung der Veranstaltung wurde durch das Programmkino „Lichtblick“ e.V. technisch unterstützt.

Eine beachtliche Zahl von Bürgerinnen und Bürgern folgte der Einladung. Gedenkveranstaltuing der NS-Opfer am 26. Januar 2014

In diesem Jahr wurde der deutsche Spielfilm von 2007 „Am Ende kommen Touristen“ gezeigt. Der Film von Robert Thalheim zeigt die Erlebnisse des jungen Zivildienstleitenden Sven Lehnard im ehemaligen KZ Auschwitz, besonders sein Verhältnis zu einem ehemaligen Häftling des KZs, den er betreuen sollte. Das Verhältnis der beiden ist distanziert. Sven tut sich schwer, mit dem kauzigen und wortkargen alten Herrn zurechtzukommen. Dennoch begleitet er diesen zu Vorträgen, die Krzemiński als Zeitzeuge vor Schulklassen hält, und eine gewisse Annäherung der beiden beginnt. Parallel lernt Sven die junge Dolmetscherin und Museumsführerin Ania kennen. Als es für Sven unerträglich wird, mit dem alten Krzemiński zusammen zu wohnen, zieht er zu Ania. Die beiden kommen sich näher. Gleichzeitig entwickelt Sven auch eine immer größere Sympathie für Herrn Krzemiński, der u.a. bei einer Gedenkveranstaltung respektlos behandelt wird und dem eine seiner Aufgaben, das Restaurieren alter Häftlingskoffer für das Museum, entzogen werden soll. Sven versucht vergeblich, sich für ihn einzusetzen, und Krzemiński verschließt sich ihm gegenüber. 

Der Regisseur des Films, Robert Thalheim, war selbst Zivildienstleitender in Auschwitz.

Die Besucher/ -innen der Gedenkveranstaltung waren von dem Gesehenem so beeindruckt, dass das Angebot zu einer ergänzenden Aussprache nicht mehr wahrgenommen wurde. Die Ortsvereinsvorsitzende Ursula Mogg danke abschließend Bürgermeister Abt und Frau Wahlers vom Programmkino für die Unterstützung bei der Veranstaltung.

 



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