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Resolution zur Sicherung des Gesundheitsstandortes Bad Ems

Doktor im KrankenhausResolution des Stadtrates Bad Ems zur Sicherung des Gesundheitsstandortes Bad Ems:

"Das Mittelzentrum Bad Ems verfügt innerhalb des nördlichen Rheinland-Pfalz über beste Verkehrs- und Lagebedingungen. Mitten in einer einzigartigen Kur- und Erholungslandschaft ist Bad Ems sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch mit dem Auto sehr gut auch für überregional anreisende Patienten erreichbar. Zum Intercitybahnhof Koblenz sind es 20 Minuten. Die Anbindung an die Bundesautobahn A 3 ist ebenfalls in ca. 20 Minuten erreichbar. Eine solche Kombination ist bundesweit nur sehr selten anzutreffen. Insbesondere für ambulante Rehabilitationsleistungen, sowie für Akutkrankenhäuser ist die Erreichbarkeit und zentrale Lage von entscheidender Bedeutung.

Die Stadt Bad Ems gehört aufgrund ihrer Infrastruktur und medizinischen Versorgungsleistungen noch zu den wichtigsten Gesundheitsstandorten im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Für die Stadt Bad Ems ist die Aufrechterhaltung des Betriebes der Hufeland-Klinik und der Paracelsus-Klinik von elementarer strukturpolitischer Bedeutung. Das Mittelzentrum Bad Ems hat angesichts seiner topografischen Lage keine Möglichkeiten in nennenswertem Umfang Gewerbe und Industrie anzusiedeln. Im Rahmen der regionalen Raumordnung wurde der Stadt daher folgerichtig auch der Schwerpunkt als Kur- und Gesundheitsstandort zugewiesen.

Die Stadt Bad Ems hat in den vergangenen Jahrzenten ihre gesamte Regionalplanung auf diese Zielstellungen ausgerichtet. Dies betraf u.a. die Sanierung der Innenstadt über fast 25 Jahre mit einem Aufwand im zweistelligen Millionenbereich oder in jüngerer Zeit u.a. die Bewerbung als Weltkulturerbe „Great Spaso of Europe“. Dabei ist Bad Ems immer wieder Opfer von diversen „Gesundheitsreformen“ geworden, die insbesondere den Kurstandort Bad Ems extrem belastet und langfristig erheblich geschadet haben. Seit Ende der 1970er-Jahre hat die Stadt Bad Ems einen schmerzhaften und arbeitsintensiven Strukturwandel vollzogen. Die Stadt hat sich dabei immer wieder ihrer Verantwortung gestellt und auch mit erheblichen finanziellen Mitteln den Gesundheitsstandort Bad Ems gefördert. Das z.B. die Hufeland-Klinik bis heute besteht, ist unter anderem diesem finanziellen Engagement der Stadt Bad Ems zu verdanken.

Der Stadtrat von Bad Ems hat daher nicht das geringste Verständnis für die Entscheidung der KKL den Standort der Hufeland-Klink Bad Ems zu Gunsten des Standortes Lahnstein aufzugeben. Die Verlagerung des Standortes von Bad Ems nach Lahnstein widerspricht eklatant den Vorgaben der regionalen Raumordnung. Es kann nicht sein und es ist auch völlig widersinnig, Gesundheitseinrichtungen aus einem Schwerpunktort Kur-und Erholung abzuziehen und in einen Standort Gewerbe und Industrie zu verlagern. Der Stadtrat von Bad Ems erwartet hier eine deutliche Stellungnahme der Landesregierung von Rheinland-Pfalz.

Der Stadtrat von Bad Ems ist besorgt über die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren der Paracelsus-Kliniken-Gruppe, von der auch der Standort des Akutkrankenhauses in Bad Ems betroffen ist. Es wäre ein nicht zu rechtfertigender Schlag gegen die Menschen in der Region, wenn der Standort des Akutkrankenhauses Bad Ems gefährdet würde. Eine Kreisstadt und in der Regionalplanung ausgewiesener Gesundheitsstandort Bad Ems ohne Akutkrankenhaus wäre an Widersinnigkeit kaum mehr zu übertreffen.

Der Stadtrat von Bad Ems appelliert daher an alle zuständigen Stellen in Bund und Land, sich nicht der Verantwortung zu entziehen. Der Stadtrat von Bad Ems fordert alle Mandatsträgerinnen und Mandatsträger im Bundestag und Landtag auf, sich aktiv und vehement für den Gesundheitsstandort Bad Ems und den Erhalt der Hufeland-Klinik und der Paracelsus-Klinik am Standort Bad Ems einzusetzen.

Daher unser dringender Appell: Helfen Sie dem Gesundheitsstandort Bad Ems! Lassen Sie Bad Ems nicht im Stich!"



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