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Winterwanderung mit dem Förster

Die Wandergruppe am ehemaligen Standort der SchornsteineIn diesem Jahr war es wieder keine „echte Winterwanderung“, zu der der SPD-Ortsverein Bad Ems eingeladen hatte. Eine sehr beachtliche Zahl von Teilnehmenden war gekommen, um bei trübem aber trockenem Wetter eine gut zweistündige Wanderung im Emser Stadtwald gemeinsam mit Förster Rainer Jäger zu erleben. Die Wanderung widmete sich besonders den Auswirkungen industrieller Nutzung in der Landschaft und der natürlichen Entwicklung nach Aufgabe dieser Nutzung. 

 

Von Förster Rainer Jäger wurden im Verlauf der Wanderung an verschiedenen Stationen sach- und fachkundig interessante Erläuterungen zu Wald und Forst im Allgemeinen aber auch zu speziellen Bad Emser Themen gegeben.

 

Das begann mit Erläuterungen zur Ableitung der Abgase aus der alten Aufbereitungsanlage im Emsbachtal an deren Endpunkt, dem Standort der damaligen Schornsteine, in der Nähe des Grisselbergs. Der darunterliegende Hang sei damals nicht so bewaldet gewesen wie heute. Nur einzelne bei der Begehung zu sehende weit über 100-jährige Eichen waren schon vorhanden.

 Abstieg vom Hunert in das Emsbachtal

Immer wieder waren beim Abstieg von „Hunert“ Reste der Kamine und Rauchrohe in Form von Ziegelsteinen in der Natur zu finden. Zu den Schäden durch Borkenkäferbefall aber auch zu für unsere Heimat „exotischen“ Bäumen wie der Weymouth-Kiefer konnte Rainer Jäger bei der Wanderung Interessantes berichten. Zum Schluss, schon fast wieder im Emsbachtal, überraschte der Förster die Teilnehmenden mit einem vom Blöskopf aufgenommen Foto der gesamten Industrieanlage, wie sie bis in die 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts bestand.

 

Insgesamt, so Rainer Jäger, müssten bei der Waldbewirtschaftung immer stärker ökologische Belange berücksichtigt werden, ohne dabei die Wirtschaftsfunktion derselben zu vernachlässigen

 

Wie üblich bei den Winterwanderungen de SPD gab es auch unterwegs einen kleinen „technischen Stopp“ mit einer Stärkung durch etwas Süßem und / oder mit Hochprozentigem.

 

Gerne suchten die Teilnehmenden dann aber nach gut 2,5 Stunden das Schlussrastlokal „Kreuzmühle“ auf um sich wieder ordentlich aufzuwärmen. Rainer Jäger stand dann auch noch geduldig für weitere fachliche Fragen zur Verfügung und die Teilnehmenden danken ihm ausdrücklich für die interessante Wanderung mit den Erläuterungen.



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