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SPD: Sorgen von Bad Emser Eltern zeigen, Land soll Betreuungsangebote ausbauen und Betreuungsgarantie geben

Wenn es nach der SPD geht, wird sie nach der Landtagswahl die Betreuungsangebote an den Grundschulen weiter ausbauen. "Das aktuelle Problem von Bad Emser Eltern mit Kindern im Grundschulalter zeigt einerseits, dass die Ganztagsangebote und die Angebote der gebührenfreien Bildung von der Kita bis zur Hochschule in Rheinland-Pfalz greifen und von Eltern mittlerweile wie selbstverständlich in Anspruch genommen werden, um Familie und Beruf vereinbaren zu können. Andererseits zeigt die Problematik aber auch, dass alle kommunalen Träger auf weitere Unterstützung und gesetzliche Regelungen des Landes angewiesen sind. Die SPD auf Landesebene ist daher mit ihren Vorhaben genau auf dem richtigen Weg und setzt den Hebel dort an, wo in der Praxis für die Familien der Schuh noch drückt", zeigen sich SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland und der Fraktions­vor­sitzende im Bad Emser Stadtrat Ralf Reiländer überzeugt.

 

Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat sich die SPD-geführte Landesregierung für Betreuungsangebote von der Kita bis zur Schule eingesetzt. Landesweit ist mittlerweile jede zweite Schule im Land eine Ganztagsschule. Eltern können es sich aufgrund der Gebührenfreiheit der Kita leisten, auch ihrem Beruf weiter nachzugehen, wenn es die finanzielle Situation der Familie erfordert und wissen, dass ihre Kinder gut betreut werden in den kleinsten Grundschulklassen bundesweit. Diese Entscheidungen für eine optimale Betreuung der Kinder war goldrichtig. "Gerade aufgrund der Gebührenfreiheit in den Kindergärten sparen Eltern jährlich mehrere Hundert Euro, die sie für andere wichtige Dinge zum Wohle der Familie ausgeben können", betont Ralf Reiländer weiter. "Dies ist schon in Nachbarbundesländern gänzlich anders", hebt Mike Weiland hervor und richtet dabei den Blick etwa auf Hessen oder Nordrhein-Westfalen, wo die Eltern für den Kita-Besuch monatlich teilweise mehrere Hundert Euro zahlen müssen.

 

Die aktuelle Sorge der Eltern in Bad Ems zeige aber auch, dass es künftig weitere gesetzliche Regelungen geben muss, die für eine Betreuungsgarantie der Grund­schul­kinder über die Unterrichtszeiten hinaus sorgen, wenn Eltern das wünschen. Betreuungs­garantie heißt, dass Eltern sich auf die bedarfsgerechte Betreuung ihrer Grundschulkinder über die Unterrichtszeit hinaus verlassen können. "Genau das steht im aktuellen Regierungs­programm der rheinland-pfälzischen SPD", erklären Reiländer und Weiland. Die SPD ruhe sich als Partei nicht auf den geschaffenen Angeboten für Familien und guter Bildung aus, man wolle sie darüber hinaus auch dort noch erweitern, wo sich in der Praxis Ergänzungsbedarf zeige.

 

Zudem habe die SPD auch vor, die Öffnungszeiten von Kitas und Betreuungs­einrichtungen in Rand- und Ferienzeiten flexibler zu gestalten, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland weiter. Die Ferienbetreuungsangebote für Schulkinder sollen daher deutlich ausgeweitet und damit Familien insbesondere während der großen Schulferien im Sommer unterstützt werden. Damit alle Familien in Rheinland-Pfalz Ferienbetreuungsprogramme vor Ort in Anspruch nehmen können, will die SPD außerdem die Landesmittel für öffentliche und freie Träger von entsprechenden Angeboten auf eine Million Euro erhöhen und damit mehr als verdreifachen.

 

Familien sind der Zusammenhalt unserer Gesellschaft und sie können indes sehr unterschiedlich sein: sei es die „traditionelle“ Ehe, die gleichgeschlechtliche Partnerschaft, die Regenbogen- oder Patchwork-Familie oder Alleinerziehende. Das alles ist Familie. Und genau für diese Eltern ist es nicht leicht, die eigene Arbeit mit der Erziehung der Kinder und oftmals noch der Pflege von Angehörigen zu vereinen. Das aktuelle Beispiel in Bad Ems zeige, wie wichtig es sei, dass alle Elternteile partnerschaftlich Beruf und Familie nach ihren Vorstellungen vereinbaren können, auch weil sie die Gewissheit haben, dass ihre Kinder gute Bildung, Erziehung und Betreuung und Freizeitmöglichkeiten erhalten, so Mike Weiland und Ralf Reiländer abschließend. Dafür setze sich die SPD ein und werde dies auch rasch realisieren.



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